Ich habe mal eine Burgführung mitgemacht...


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Geschrieben von waldi am 21. November 2018 11:12:47:

Als Antwort auf: Genau geschrieben von Werner am 21. November 2018 09:09:24:

Moin Werner und alle,

... die hatten als tragendes Element in der Küche der Burg auch so einen Eichenömmes.
Leider kann ich mich nicht mehr erinnern, wo das war. Kann gut sein, dass es eine der am Rhein gelegenen Burgen gewesen ist.
Man hat uns damals erklärt, wie diese Burg gebaut wurde.
Als Tragenden Deckenbalken mit einer sehr beeindruckenden Spannweite (um die 10 Meter) hatten die einen Eichenbalken der natürlich nach Eignung ausgesucht wurde. Also der Baum.
Den hat man gefällt und den Stamm 7 Jahre trocknen lassen.
Dann hat man den getrockneten Stamm weitere 7 Jahre in Fließrichtung in den Bach gelegt. das Kalkhaltige Wasser ist so durch den Stamm gewandert und hat den Kalk abgeschieden.
Nach weiteren 7 Jahren der Trocknung hat man den Balken dann verbaut.
Wenn man sich die damalige Lebenserwartung der Menschen anschaut hat der Planer der Burg nicht mehr besonders viel von seiner Hütte genießen können zumal nach diesen 21 Jahren nahezu noch kein Stein vermauert worden war.

Der Balken zumindest ist dermaßen hart, dass sich selbst Hartmetall bestückte Sägeblätter im Wahrsten Sinne des Wortes die Zähne ausgebissen haben. Der damals geplante Umbau wurde deswegen NICHT ausgeführt.

Viele Grüße

Waldi

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