Bei den Gewerblichen ist das noch mal gann anders
Geschrieben von Werner am 24. März 2025 18:58:24:
Als Antwort auf: Hubschraubär geschrieben von huebi am 24. März 2025 14:59:45:
die müssen regelmäßig Simulatorstunden ableisten und da wird alles auf den Kopf gestellt, was geht. Die Privatflieger mußten früher nur 12 Stunden in zwei Jahren nachweisen, dass war es. Heute muß man Stunden nachweisen und muß einen Überprüfungsflug mit Lehrer machen. Das ist besser, als nix, aber so ein richtiges Training ist das auch nicht. Und . . . . .. welcher Prüfer wollte es sich denn mit einem Doktor verscherzen, bei dem er vielleicht sogar die Flugtauglichkeitsprüfung macht. Das werden keine Extremsituationen geübt, da wird allenfalls mal drüber gesprochen. Der Lehrer, den man sich selbst auswählen darf, haut einen Stempel ins Flugbuch mit Datum und Unterschrift. Der Pilot kopiert bzw. scannt die Seite und schickt sie weg und schon ist der Schein verlängert. Inhalte tauchen darin nicht auf.
Beim Airline-Pilot gibt es über jede Simulator- oder Prüfungsstunde ein Protokoll mit Kommentaren, die vom Arbeitgeber auch als Maß für Aufstieg oder Abstieg in der Firma verwendet werden.
Huebischrauber bin ich leider noch nicht geflogen. Als jugendliches Kind durfte ich mal mit einsteigen, als ein Pilot seinen Hubi wegstellen wollte, das sind wir dann zusammen etwa 150 Meter weit in ganz niedriger Höhe bis vor die Halle geschwebt. Ich weiß noch, wie der Pilot ständig mit dem Knüppel gerührt hat, damit der Hubi auch schön gerade flog.
Aber demnächst will ich mir das mal geben, es werden preiswerte Schnupperflüge angeboten, bei denen man "auch mal darf". Bedingung: nicht schwerer, als 90kg, das konnte ich früher nicht einhalten. Inzwischen geht es so grade, wenn ich den Pullover ausziehe und die Zehntel hinterm Komma abrunde.
Gruß
Werner