Steuer, brennt nicht
Geschrieben von Henzo am 25. Dezember 2025 01:38:15:
Als Antwort auf: Re: Americium geschrieben von laden am 24. Dezember 2025 17:57:04:
moin, google liefert:
"Die
Kernbrennstoffsteuer (auch Brennelementesteuer) war eine von 2011 bis 2016 in Deutschland erhobene Abgabe auf die Nutzung von Kernbrennstoff zur Stromerzeugung, die 145 € pro Gramm besteuertes Material (Uran/Plutonium) vorsah und mit der Haushaltssanierung sowie der Verlängerung der AKW-Laufzeiten zusammenhing, jedoch vom Bundesverfassungsgericht als verfassungswidrig erklärt wurde, da dem Bund die Gesetzgebungskompetenz fehlte, so das Bundesverfassungsgericht.
Eckpunkte der Kernbrennstoffsteuer:Zweck: Einnahmequelle für den Bundeshaushalt und Verteuerung des Atomstroms nach der Laufzeitverlängerung 2010.
Steuergegenstand: Kernbrennstoff (z.B. Plutonium 239, Uran 235), der zur gewerblichen Stromerzeugung genutzt wurde.
Steuersatz: 145 € pro Gramm des jeweiligen Brennstoffs.
Geltungszeitraum: Vom 1. Januar 2011 bis zum 31. Dezember 2016.
Entscheidung des BVerfG: Das Bundesverfassungsgericht erklärte die Steuer 2017 für nichtig, weil sie verfassungsrechtlich nicht als Verbrauchsteuer einzuordnen ist und dem Bund die Gesetzgebungskompetenz fehlte, so Beck.de"Da bin ich aber froh, daß mein Plutonium im Kühlschrank keinen Strom
erzeugt hat. Ich müsste eine Steuererstattung bekommen weil der
radioaktive Zerfall Wärme erzeugt hat. Und die musste mit einem
äußerst schlechten Wirkungsgrad abgeführt werden.Vielleicht war es aber auch Vanilleeis. Kann ich jetzt nicht mehr
fiskalisch nachweisen weil ich es gegessen habe.rülps, HENZO.
P.S. Auf Silber gibt es noch eine Steuer. Für Wessis 27,4%.
Und für Normalsterbliche noch 19% USt beim Erwerb.