WD40 enthält wenig öl und viel benzin, daher mag das gehen..
Geschrieben von monopoel-stefan am 31. Dezember 2025 10:40:54:
Als Antwort auf: Kann man machen geschrieben von waldi am 30. Dezember 2025 20:33:28:
moin zusammen,
ist jedoch richtiges mineralöl in die bremstrommel gelaufen und haben sich die beläge lange und gründlich vollgesaugt, geht das öl nicht mehr aus den belägen raus.
ich habe solche versuche schon von >35 jahren enttäuscht abgebrochen, als in der DB Hecvkflosse die abdichtung der hinterachswelle undicht war und das differentialöl in die trommeln sickerte. im fahrbetrieb gab es weder kleckerei noch auffällig schleche bremswirkung, da die bremse hinten mit ihrem 25% wirkung fast obsolet war. die beläüge waren damals geklebt und unfassbar teuer: ein satz kostete >300 DM; das war die hälfte dessen, was mir als studi monatlich zur verfügung stand !!
mein vater, chemielaborant, nahm die die vollgesaugten beläge mit in die BASF, und kochte die beläge mit allen lösungsmitteln aus, die ihm zur verfügung standen (das war eine grosse auswahl !) nach jedem auskochschritt wurden die teile im exsikkator mittels vakuumpumpe trockengezogen.
auch nach dem 5. durchgang waren die beläge noch immer unbrauchbar.... beim warmbremsen zog sich das öl immer wieder an die oberfläche und die bremswirkung war richtig schlecht bis quasi "0".
nachdem ich einen satz gebrauchte bremsbeläge aufgetrieben hatte, fand ich durch zufall heraus, dass es für diese trommelbremse auch beläge zum aufnieten für einen schmalen taler gab...
gruss,
stefan, mit einem kapitel aus dem buch "versuch macht kluch"
- Re: WD40 enthält wenig öl und viel benzin, daher mag das gehen.. laden 02.01.2026 22:36 (0)
- Oh, die Chemieprozeduren hätten den Bremsenhersteller bestimmt interessiert (ohne Text) Werner 01.01.2026 16:04 (0)