IE3 und IE4 Ausführung
Geschrieben von Werner am 06. März 2026 13:21:54:
Als Antwort auf: Re: Jo und der Synchronmotor, welchen Wirkungsgrad erwartest Du denn? geschrieben von Joachim S am 06. März 2026 12:31:02:
Moin,
habe es nicht selbst nachgemessen, wüßte auch nicht, wie. Ich kann es nur glauben.
Ich weiß, dass Wasserpumpen für sehr große Mengen zusammen mit ihrem E-Antrieb auf knapp über 90% kommen. Bei Speicherstauwerken wird sowas verwendet.
Sehe gerade im wiki, da steht es auch. Allerdings dürfte das wirklich nur im Nennpunkt funktionieren.
Aber mal davon ab, dass ein Magnetmotor mehr Leistungsdichte hat, ist sicherlich so. Die Frage ist nur, ob das bei einem Auto wirklich so stark ins Gewicht (wörtlich zu nehmen) fällt.Der stehende Asynchroner braucht ein Drehfeld, um gegen eine Last Drehmoment aufzubauen. Der Magneto braucht nur ein Feld, was aber auch erzeugt werden muß. Also kurz Strom muß auch fließen, sicherlich weniger, aber wieviel weniger ? Und wie oft kommt das vor?
Nochmal E-Loks. Dort wären Synchronmotoren tatsächlich sehr sinnvoll, weil sie die Probleme der ungefederten Massen deutlich reduzieren könnten. Bisher laufen die Motoren ja über Tatzlager, wodurch die gefederte Achse nicht das gesamte Gewicht des Antriebes tragen muß. Es gab damit auch schon Versuche bei Siemens. Aber die unterschiedlichen Stellungen aller Radsätze verhindern, dass man so etwas mit einer gemeinsamen Ansteuerung erledigen könnte. Da die Räder bei ihrer Überholung auch geschliffen werden und an Durchmesser verlieren, aber nicht alle gleich, sondern nur so weit, bis alle Macken raus sind, verschieben sich die Stellungen während der Fahrt auch ständig. Wer weiß, vielleicht kommen mal FUs, die tatsächlich 4 oder 6 Ausgänge haben und das genau eintimen. Warten wir es ab und schauen. Und wenn es so kommt, können wir sagen "wußten wir schon vorher!"
Wäre mal interessant, wie die Rückrollsprerre beim Tesla realisiert ist. Hat der echt im Hintern eine Synchronmaschine und bestromt die nur ?
Gruß
Werner