Kann nicht viel sein.
Geschrieben von waldi am 29. Juni 2026 20:59:12:
Als Antwort auf: Was ist denn in HLP 46 drin ? geschrieben von Werner am 28. Juni 2026 10:10:40:
Servus Werner,
ja eben.
Was da genau drin ist, weiß ich auch nicht. Es geht primär um die Viskosität. Und weil HLP 46 zwischen HLP32 und HLP 68 liegt, ist das das meistverwendete.
Das Öl muss eigentlich gar nichts können. Schmieren tut es eh, und als Flüssigkeit ist es zumindest in den Druckbereichen weitgehend inkompressibel.
Zum Reinigen gibt es einen Filter und Ruß ist sowieso kein Problem.
Kurz gesagt, da wird mit viel Brimborium noch viel mehr Geld verdient.
Da gibt es ja noch Hydrauliköl für die Land-und Forstwirtschaft. Das Zeug ist biologisch abbaubar und, man errät es kaum, Pöl. Allerdings ist da was drin, was das Verharzen, sprich polymerisieren verhindert. Das sind irgendwelche Butylverbindungen, die aber wohl nur begrenzt gefährlich sind. Mit Chemie habe ich es leider nicht so in der Tiefe. Jedenfalls hinterlassen die beim Verbrennen auch keine Asche.
Ich vermute, die Unkenntnis über die Hydraulikölzusammensetzung hat einen Plan.
Ich habe ja in letzter Zeit ziemlich viel damit zu tun und bin bass erstaunt, was die Menschheit ein Drama drum macht, wenn kein solches mehr zum Nachfüllen greifbar ist. Mein Vorschlag, billiges Möl reinzukippen ruft regelmäßig Schnappatmung und entgeistert Hände über dem Kopf Zusammenschlagen hervor. Dass ich nicht als Ketzer auf dem Scheiterhaufen Lande, wenn ich denen erzähle, dass ich meine Hydrauliken alle mit ATF betreibe, grenzt schon fast an ein Wunder.
Möl geht auch, aber im Winter ist es dann doch zu zäh.Viele Grüße
Waldi