Re: die dämliche idee, altes motoröl zu verfahren stirbt wohl niemals aus


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Geschrieben von laden am 29. Juni 2026 21:47:24:

Als Antwort auf: Re: die dämliche idee, altes motoröl zu verfahren stirbt wohl niemals aus geschrieben von Manuel [ER] am 29. Juni 2026 17:41:11:

Man kann durchaus Motoröl verfahren, es braucht nur den richtigen Rohölmotor dazu. 10l Hubraum, 45 PS Glühkopf und einstellbare Einspritzdüse mit gewaltigen um 100bar Druck geht gut. Nachteil, Ölkohle bildet sich noch schneller als mit Diesel oder Petroleum und muss von Hand per Meißel ausgestemmt werden, danach Glasstrahlen. Bei größeren Standheizungen ohne Verdampfervlies klappts wunderbar, die Additive aus Lackverdünner mit minimalen Lackresten, Hydraulik und Getriebeöl ergaben einen Innenbeschichtung die den Wärmefluss hemmte. Ausputzerzusätze wie früher beim Bleibenzin haben das dann entfernt und als verdampfte Brom- und Chlorsalze durch den Auspuff abgefördert, VA-Brennkammer glühte wieder schön orange. Ginge prinzipiell auch bei Motoren, Nachteil die haben Schalldämpfer, kühlen das Abgas und die Salze ziehen Wasser und korrodieren in Standpausen dann von innen den Dämpfer durch.
Manche Tagebaumaschinen arbeiten heute noch mit Motorölzusatz zum Diesel. Einfach weil es einfacher zu handeln ist. 2 Öltankls, einer aktiv mit neuem Öl, der andere wird langsam 3-5% wars wohl, zum Diesel zugegeben. Danach bekommt der leere Tank neues Öl und es wird umgeschaltet. Spart vor allem Zeit, denn würde man abzapfen steht der Bagger etc. und kostet, beim Verbrennen nicht. Aber auch da ist eben der Motor darauf ausgelegt und Schweröl für Schiffsmotoren wären wohl in Urlaubslaune, wenn sie altes Möl bekommen könnten.
Obs in KFZ-Motoren sein muss, ich glaube das wird eher teurer. Dann eher alte Reifen und Plastikmüll trocken destillieren und das Kondensat verfahren, so entsorgen manche in Asien und Afrika dasPlstik und verdienen dabei noch.

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