Meine Erfahrungen


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Geschrieben von Heiko Astra 50 kw am 13. Oktober 2026 13:05:29:

Als Antwort auf: hier mal ne Zahl von mir geschrieben von LiLa am 01. Oktober 2026 21:09:30:

Balkon-PV hast du rechnerisch in 2 bis 3 Jahren locker wieder rein, wenn es noch keine gibt ist das auf jeden Fall empfehlenswert.

Bzgl. großen Anlagen mit Installation durch Fachbetrieb waren es eigentlich immer 10 bis 11 Jahre bis die Investition wieder drin war, egal ob vor 20 Jahren oder jetzt (inzwischen auch mit Speicher allerdings um ehrlich zu sein).

Was immer nicht berücksichtigt wird bei den schönen Rechnungen ist allerdings der entgangene Zins und Zinseszins der Investition. Wenn die Investition ordentlich verzinst gegengerechnet wird erhöht sich die "Amortisationszeit" stark. Bei 5 % sind das z.B. bei der 20000 Euro Anlage immerhin 1000 Euro entgangener Zins pro Jahr ohne Zinseszins. Dafür kann man auch viel Netzstrom kaufen.

Ökologisch macht es auf jeden Fall ein gutes Gewissen und man rechnet sich die kwh dann auch automatisch immer schön (gedanklich setzte ich automatisch immer nur die Entgangene Einspeisevergütung, z.B. 9 Cent, an statt die ursprünglich für Eigenverbrauch angesetzten 25 oder 30 Cent - ist natürlich totaler Quatsch).

Ich habe auch diverse Anlagen in Betrieb.

Es kann im Betrieb immer zu unerwarteten Änderungen kommen, nicht nur Schäden.

Plötzlich musst du auf eigene Kosten mitten in der Betriebszeit für 1000 Euro eine Fernsteuerbarkeit herstellen mit der du nicht kalkuliert hast, dann bekommst du ein Smartmeter für die Volleinspeiseranlage (ohne jeden Sinn, nur weil es gesetzlich jetzt so sein muss) installiert und die jährliche Gebühr steigt von 9,60 auf weit über 100 Euro im Jahr, oder die Steuergesetzgebung ändert sich und du musst deine Einnahmen plötzlich nicht mehr als Einkommen versteuern. Absehbar kommt eine erhöhte Grundgebühr für Prosumer auf uns zu und bestimmt noch weitere Dinge die nächsten 20 Jahr.

Bei den Rechnungen, wo der Speicher Netzstrom zwischenspeichert sollte man nicht vergessen, dass da locker 10% der Energiemenge flöten gehen.

Bei der Auswahl eines Systems unbedingt vorher die Bewertungen der zugehörigen App anschauen, auch wenn man denkt ein Premiumsystem zu kaufen. Das erspart ggf. teure Fehlkäufe
Z.B. auch bei Ersatzstrom vorher prüfen, ob ein Reservestromstand eingestellt werden kann (mein Senec Home P4 hybrid kann das z.B. nicht trotz teurer Backup-Option und Hardware - im Winter also automatisch kein Ersatzstrom da der Speicher fast immer leer ist, zumindest Nachts)

Schöne Grüße
Heiko

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