Re: Die Mitteldestillate in der Raffinerie


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Geschrieben von laden am 06. Februar 2026 10:52:30:

Als Antwort auf: Die Mitteldestillate in der Raffinerie geschrieben von Werner am 06. Februar 2026 08:48:02:

ja, die reinen Fließverbesserer sind ohne Eisen. Ich meinte auch bei privater Additivzugabe entweder oder, bei Indoortank eben nur Rußabbrenner wegen höherer "Effizienz" oder eben bei Tank/Leitung im Frostbereich Fließverbesserer oder beides.
Das die da solange destilliert haben wundert mich, ich hätte das wie der Metzger einfach ausgefroren und per Zentrifuge ausgesondert. Die Farbe mag in den Flocken sein, die unsichtbare Komponente bleibt aber erhalten und die reagiert auf das Probereagenz. Hier in der Gegend und auch in Hamburg gab es Brennstoffhändler die zwar nicht Wasser in Wein (das soll eher Richtung Pfalz so sein, oben Reben unten Zuckerrüben grins ) aber Heiöl in Diesel gewandelt haben. Die Methode kam auch mit Fließverbesserern kar, es wurde einfach mit Schwefelsäure "geschüttelt", die nahm dann die Farbe auf. Sollen millionen Liter gewesen sein. Selbst Propangas wurde verschnitten und hatte erhöhte Werte von chlorhaltigen Stoffen drin. Dadurch korrodierten dann Brennwertgeräte bzw. gab es nicht gesundheitsfördernde Verbrennungsgase beim offenen Gasherd. Zumindest bei Pressluft mit Wasseranteil ist das Ausfrieren auch heute noch guter Standard für trockene Luft. Je nach Anforderung halt 10°C unter späterer Einsatztemperatur bei größeren Netzen.

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