Ja saaach mal . . . .


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Geschrieben von Werner am 18. Januar 2026 23:23:07:

Als Antwort auf: Da fehlt ein Bild, also alles nochmal... geschrieben von waldi am 18. Januar 2026 22:27:31:

Du benutzt ein Konkurrenzprodukt der Firma Kramer zum Bleche rundbiegen ??? Schäm Dich in die Ecke !

Aber mal im Ernst, bei den Kramer-Maschinen konnte/kann man die obere Biegewalze rechts und links verschieden einstellen, sodaß man auf exakte Rohrschüsse kommt, oder halt gewollt etwas konisches produziert. Wie der Kaminzug dadurch besser werden soll, ist mir allerdings nicht klar. Das bedarf der detaillierten Erläuterung, der Herr !

Und sag nicht "Düseneffekt" oder sowas, sonst verantwortest Du einen strömungstechnischen Vortrag meinerseits, der die Forumssoftware an die Grenzen bringt ;).

Ich gäbe was drum, auch so ein Maschinchen in der Größe zu haben. Dann würde ich damit meinen Auspuffmantel rundbiegen. Aber so bleibt mir nur das Nudelholz und ein bißchen Geschick . . .

Übrigens, die Motorhaube von meinem Doppeldecker ist aus Duraluminium, was sich durch eine sehr hohe Streckgrenze auszeichnet. Die Haube besteht aus zwei Hälften, die rechts und links nach oben geklappt werden, wie bei den Oldtimer-Autos. Oben ist eine Viertelrundung und dann geht das Blech gerade senkrecht abwärts bis zum Verschluß. Ich bin also damit zum Blechschlosser gezogen und der hat sich abgemüht mit der Rundbiegemaschine und es schließlich dran gegeben. Der Probestreifen bog sich erst gar nicht, und dann auf mal viel zu stark - typisch Duralu.

Er hat mir dann der Vorschlag gemacht, das Blech stufenweise zu kanten, hat ein weiteres Probestück mit 7 gleichen Kantungen versehen, was aber noch nicht gereicht hat. Dann hat er den Anschlag der Biegewange so lange größer gestellt, bis die Kantung 90° ergab. Die Haubenteile wurden dann ebenfalls so gekantet, nach vorne hin lagen die Kantungen enger, als hinten, weil die Flugzeugnase danke des Nissan-Reihenmotors sehr schmal war und die Haube hinten mit der Rumpfbreite gleichauf liegen sollte.

Ich war erst skeptisch, sah aber keine wirkliche Alternative. Der Blechschlosser war schon im Alter 70+ und meinte, er hätte nicht viel Zeit, weil er noch für seine Tochter was machen müßte. Also habe ich zugestimmt und das Ergebnis sehr echt cool aus. Ich wurde später von anderen Armateurbauern gefragt, wie ich DAS denn gemacht hätte. Tja, so kann es gehen.

Gruß

Werner

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