Glück gehabt


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Geschrieben von laden am 05. Februar 2026 22:50:42:

Als Antwort auf: Also Heizöl nicht gleich Diesel ? geschrieben von Werner am 05. Februar 2026 19:37:44:

Normalerweise ist Heizöl extra leicht = HEL nicht additiviert, kann man aber (kostenpflichtig) dazubestellen oder selbst vor dem Auffüllen Additiv reinschütten (gegen Versulzen oder gegen Ruß irgendwas mit Eisenverbindung, ähnlich dem Additiv heute zum Dieselrußfilter freibrennen bei manchen KFZ). Die PE-Kunststofftanks sind nicht ohne. Das ist ja sozusagen nur Paraffin(Wachs) in festerer Form. Ich hab da schon Keller geschnüffelt und gesehen, das stank erstens erbärmlich nach Heizöl weil die Dinger nicht diffusionsdicht sind. Und zweitens auch mit der Formstabilität ist das so ne Sache. Gibt Bilder davon, wie die in sich zusammensackten, "Elefantenfüße" ausbildeten und die Verrohrung bei Batterietanks oben rausgerissen wurde. (Wahrscheinlich Sommers passiert mit "heißem" Öl von der Raff-inn-erie und dann noch in der Mittagssonne geparkt, da wirds dem PE ganz weich im Herz beim Auffüllen)In einem Fall hatten die das dann mit Balken und Brettern "gestützt". Draußen stinkt es nicht so, dafür UV-Licht und Kälte fördern Sprödbruch bei mechanischer Beelastung. Daher sollten die Tanks auch auf sauberen Unterlagen aufgestellt werden und möglichst ohne Kratzer (Kerbwirkung) eingebaut werden. Autotanks sind da robuster, da kleiner und Wandung dicker in Relation zur Belastung.
Heute gibts "beschichtete" PE-Tanks die diffusionsdicht sein sollen, wahrscheinlich wie bei PE-Laborgerät mit Fluor innen behandelt. Mechanisch und chemisch weitgehend inert und bei Schaden recht einfach durch "Pflaster" zu flicken sind Tanks aus GFK. Stinken nicht und sind über 30 Jahre formstabil (so zumindest bei dem Testbericht der mir vorlag mit praxisnahem "Ölwechsel" in den Jahren). Wenn die Erdgasleitungen bald da und dort abgeschltet werden, obs dann Erdgasdrucktanks in groß gibt so wie die niedlichen beim Auto?
Übrigens gabs gestern ne Meldung, dass wohl rund 60% der Wärmepumpen im Stromausfallgebiet Berlins unreparabel defekt sind (10.000 bis über 15.000 Kosten, also fast Neupreis), da eingefroren und Leitungen, Wärmetauscher... inkl. Elektronik geplatzt bzw wassergeschädigt wurden. Klar, die Sicherheitsheizung gegen einfrieren tat ja auch nicht. Norwegen oder Schweden schreibt neuerdings für Neubauten zwingend einen Kamin für stromunabhängige Feuerung vor. Nur Kamin, damit man dann schnell nen (Holz)Ofen nachrüsten könnte falls Strom weg. Momentan heizen die weitgehend wohl elektrisch dank Wasser und Atomkraft, trotzdem planen sie vor.

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