Re: Was wäre denn „das“ E-Auto für den mündigen Pöler?


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Geschrieben von Franz aus Polen am 28. Februar 2026 17:28:46:

Als Antwort auf: Was wäre denn „das“ E-Auto für den mündigen Pöler? geschrieben von Johannes D am 28. Februar 2026 12:27:03:

Hi Johannes

Ich fahre seit 4 Jahren auf Kurzstrecken einen Peugeot iOn, baugleich mit Citroen C-Zero und Mitsubishi iMiev. Bj. 2012, jetzt 175tkm. Das Auto ist voll einfach aufgebaut, keine unnötigen Sachen onboard, was kaputt geht kann man selbst reparieren - Ausnhame ist der OnboardLader, der ging bei mir bei 155tkm kaputt, wurde für ca. 300Euro repariert durch einen Typen der sonst Steuergeräte repariert (Kondensatoren u.ä. ausgetauscht).

Nachteile - die Heizung ist kacke, die läuft über Wasserkreislauf der durch einen 5kW Heizer erwärmt wird. Max. Temperatur 60°C, und es dauert schon eine Weile bis die warm wird. Beim iMiev gabs Versionen mit Fernbedienung, über die man die Heizung von zu Hause starten konnte.

Zweiter Nachteil - der Aku. Wenn Du gut suchst findest Du einen mit 75-80% SoH, dann gehts noch. Meiner liegt bei knapp 60% SoH - das macht 40-50km im Winter mit Heizung und 80-90km im Sommer. Richtiges Problem ist aber, wenn die Zellen kalt sind (so unter 15-20°C Akutemperatur fängt es so langsam an), können die keine Vollast lange abhaben - da kommt die gelbe Schildkröte. Bei 0°C und weniger, sogar vollgeladen, kannst Du kein Vollgas geben, 2sec und er nimmt die Leistung weg.
Bin gerade dabei Zellen aus BMW i3 94Ah vorzubereiten, die passen, brauchen nur andere Anschlüsse. Die haben 3x so viel Kapazität und können vieeeel mehr Strom abgeben :) Habe ganzen Aku vom i3 für 2000Euro gekauft, ich denke das ist keine schlechte Investition.

Von allen E-Autos die ich kenne, ist dieses das primitivste, das beste für Menschen wie wir. Nur der Aku muss halt neu :)

Grüsse

Franz

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